Selbstbestimmung

 

Ihr sucht Euer Leben!

Behaupte ich jetzt einfach mal so. Denn die meisten Menschen verlieren ihr Leben – und zwar nicht an eine Krankheit – sie verlieren ihr Leben, weil sie es an Andere abtreten. In der Schule, im Beruf, im Privaten.

Weil wir ja sagen, wenn wir nein meinen. Weil wir mit dem Strom schwimmen und gegen unsere Sehnsüchte. Wir kümmern uns nicht um unser inneres Wachstum – stattdessen kümmern wir uns um die Erwartungen der Gesellschaft – die mehr Raum in unseren Köpfen einnimmt – als die eigenen. Man lebt in einem Film, aber Andere führen Regie. Unser Leben ist wie Formatradio – nur Mainstream. Das Programm wird einem aufgedrückt.

Man lebt nicht selbst. Wir spulen ein Einheitsprogramm ab, das von Anderen bestimmt wird. Wir lesen die selben Bestseller, tragen die gleiche Markenkleidung, nutzen die selbe Suchmaschine und tummeln uns in den selben sozialen Netzwerken.

Im Fernsehen sehen wir dieselbe Werbung, die Millionen Menschen das ultimative Glück verspricht – Aber nur!, wenn wir auch genau die Produkte kaufen, die uns so angepriesen werden. Und dann warten wir auf das Glück – und warten und warten – doch es will sich nicht so recht einstellen das Glück, obwohl wir doch schon die 20ste Markenjeans gekauft haben, obwohl wir doch schon das angesagteste Smartphone besitzen, obwohl wir den fetten BMW fahren. Und doch weigert sich das Glück, bei uns einzuziehen…Wir haben nur weniger Geld aber nicht mehr Glück! Mehr Haben bedeutet eben nicht mehr Sein.

Weltweit leiden 350 Millionen Menschen an Depressionen. Laut WHO wird bis zum Jahr 2020 diese Krankheit die zweithäufigste Volkskrankheit sein.

Wir haben es verlernt auf unser Inneres zu hören. Stattdessen machen wir Platz für die äußeren Erwartungen. Es fängt bereits in der Schule an: Aus kleinen Individualisten werden große Angepasste, die durch die Schulschablone gepresst wurden. Spätestens im Arbeitsleben haben wir dann den Kontakt zu unserem Herzen verloren.

Wir entscheiden oftmals mit Vernunft und bezahlen diese Entscheidungen mit unserem Herzblut.

Die alten Griechen wussten es besser: Über den Tempeln von Delphi steht der Spruch:

Erkenne Dich Selbst

Erst wenn ich weiß, wer ich bin und was ich wirklich will, kann ich mein Leben selbst bestimmen. Frei nach Nietzsche: Kenne ich das WOFÜR, dann ist das WIE egal.

Doch Vorsicht! Frage Dich immer, ob es tatsächlich Dein Herzenswunsch ist, oder doch nur die aufgestülpten Erwartungen Anderer. So viele Erwartungen sind nur das Echo fremder Stimmen im eigenen Kopf und haben nichts mit den eigenen Sehnsüchten zu tun. Achtsamkeit ist also vonnöten. Wie befreiend ist es, diese vermeintlichen Wünsche als Einflüsterungen von aussen zu erkennen?

Oft verbiegen wir uns, um anderen zu gefallen. Aber die eigene Achtung vor sich selbst erhält man nur, wenn man zu seinen Überzeugungen steht. Die eigenen Wünsche liegen im Alltag oft begraben unter einem Berg fremder Erwartungen. SELBST BESTIMMEN heißt die Devise! Und dabei ist unser Herz der beste Wegweiser. In der Philosophie bedeutet Selbstverwirklichung, dass ein Individuum das eigene Potential ausschöpfen sollte, also das anstrebt was im anlagebedingt möglich ist.

Wie würdest DU Dein Leben verbringen wollen wenn Du wüsstest, dass das Ende der Welt und Deines Lebens in 6 Monaten bevorstünde?

Welche Worte würdest Du noch sagen wollen?

Welche Menschen noch sehen?

Welche Hobbies wahrmachen?

Welche Länder noch bereisen?

Welche Pläne noch schmieden?

Welche Träume noch verwirklichen?

Welche Versäumnisse noch nachholen?

Sobald das eigene Ende nahe scheint, richtet sich sich der Fokus nach innen, auf das eigene Wollen, das eigene Sehnen auf die eigene Kraft der Intuition.

Wie sagte Hermann Hesse: Ich lebe in meinen eigenen Träumen

Also auf … 🌈🌈🌈

Eure Maria..

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